10 Jahre TOY RUN Berlin
Am 6.+5. Juni 04 feierte Deutschlands größter TOY RUN sein
zehntes Jubiläum. Was mit 200 Bikes und 700 Gästen 1995 begonnen
hatte ist inzwischen zu einer turbulenten feinen Bikerparty mit Familienanschluss
geworden, zu der nun mehrere tausend Gäste kommen. Alle Member, viele
Helfer und freunde des Vereins lebten schon Wochen vor dem Fest nur noch
TOY RUN und stellten mit der Hilfe vieler Sponsoren eine super Party auf
die Beine. Allen an dieser Stelle ein dickes danke schön !!!!!!!
Nachdem am Freitagabend alles aufgebaut war und die ersten Händler
ihre Stände schon bestückten; kam pünktlich zur Support-Helfer-Händler-Party
auch der regen. So fanden leider nur wenige auswärtige Gäste
den Weg zum Festgelände.
Am Samstag Morgen das selbe Bild. Vorm Cafe Alberts versammelten sich
Berlins Biker ab 9.00 Uhr zum Biker-Brunch und die Gruppe Juneed setzte
grad zu den ersten Tönen an; da fing es wieder an zu plattern. Das
tat der Stimmung aber wenig Abbruch und es trafen immer mehr bunt geschmückte
Bikes ein. Bis 12.00 Uhr waren ca. tausend Mopeds jeglicher Art da und
setzten sich dreißig Minuten später zum Korso quer durch die
Stadt in Bewegung. Alle gut gestärkt durch den Biker-Brunch; in Partylaune
wegen der guten Live-Proformance von Juneed und in Mopedfahrerstimmung
weil es aufgehört hatte zu regnen. 1 1 /2 Stunden rollte der bullernde
Korso an Berlins Sehenswürdigkeiten vorbei durch die Bezirke Mitte,
Tiergarten, Wilmersdorf, Charlottenburg, Wedding, Reinickendorf bis nach
Pankow-Schönholz.
Viele schaulustige blieben trotz des trüben Wetters stehen und hörten
sich die Forderungen der Biker zur sozial Politik an: Helfen auch sie
Helfen - Kinder sind unsere Zukunft - Schluss mit der Sparpolitik des
Senats In Bildung, Kitas und der Jugendhilfe. Biker sammeln und spenden
Geld und Spielzeug für Heimkinder.
Gegen vierzehn Uhr kam der Motorradpulk knatternd am Festplatz, den kurz
zuvor ein Platzregen heimgesucht hatte, an. Und das Wetter hielt den ganzen
Tag, bis auf eine kurze husche, durch. Das ließ die Stimmung von
Stunde zu Stunde steigen und natürlich auch das wieder buntgemischte
Programm auf, vor und um die Bühne. Nachdem alle ihre Spielsachen
abgegeben hatten und die ersten erfrischenden Getränke die trockenen
Kehlen runter flossen, ging es auf der Bühne auch schon los
Bernde, das Brot, lotste die Bikergemeinde auch diese Jahr wieder sicher
mit eigenem Witz durchs Programm. Er gab dem Publikum einen kleinen Ausschnitt
über die letzten zehn Jahre des TOY RUNS, erklärte dem Publikum,
wo ihre Spenden aus dem letzten Jahr geblieben sind und klärte über
alle Neuigkeiten beim diesjährigen TOY RUN auf. Dann erörterte
er noch mal für alle das Programm, das von dem auf den Flyer etwas
abwich, weil sich Bands aufgelöst hatten; oder wegen Krankheit nicht
spielen konnten, oder weil man sich einfach auch mal verdruckt hatte.
Nach diesen einführenden Worten waren alle auch schon mitten drin
im geschehen. Dog Number One eröffnete den Bandreigen auf der Bühne
mit kräftigen aber angenehmen Klängen, ihnen sollte eigentlich
die Gruppe Bomberos folgen; aber deren Bassist musste sein Ziel nach einer
Fischvergiftung; speiend Richtung Krankenhaus ändern. So gab es erstmal
die Pokale und die Bikegames. Roberto aus Turin hatte 1300 Kilometer aus
Italien zurück gelegt, davon 700 im Regen, um beim TOY RUN nach zwei
Jahren wieder mal dabei zu sein. Bei den Bikegames fanden sich diesmal
mehrere Teilnehmer und kürten ihren Sieger in den Disziplinen Slow-race
und Faßrollen.
Danach gaben unsere Gäste aus Canada Phantom Black leider unter technischen
Problemen ihr Gastspiel. Sie waren kurzfristig für die Band Grounded
eingesprungen. Trotz allem kamen die Boys von den Big Falls gut an. Dann
gab es ein wiedersehen mit der Gruppe Juneed, die wir nachdem Gig zum
Biker-Brunch vor ihrem Übungsraum abgefangen hatten und nun zu einer
„Zugabe“ auf unserer Bühne zwangen. So wurde Bamberos
schnell, unbürokratisch und zur Zufriedenheit aller gebührend
ersetzt. Am frühen Abend war dann der erste teil von Berndes berüchtigter
Tombola-Rödel-Verlosung dran, wobei die ersten 15 Trostpreise unters
Bikervolk gebracht wurden. Im Anschluss liefen im Hintergrund die Vorbereitungen
für Roof Garden und vorn auf der Bühne tanzten wieder die Mädel
der Young-Girls zu einigen bekannten Hits aus den Charts.
Nun wurde es langsam dunkel die Hüpfburgen ließen ihre Luft ab und das Kettenkarussell stand still. Aber auf der Bühne begann ein buntes Musikfeuerwerk mit den Hauptacts Roof Garden und The Crew. Beide Bands gaben ihr Bestes, kamen gut an und brachten die Stimmung zum Siedepunkt. Musiker und Publikum, welches in den Abendstunden noch zahlreicher wurde, feiernden mit viel Spaß eine supi Party für den guten Zweck.
Mit dem alten Superhit Sweeet Home Alabama und dem Backroundchor Hanne
& Bernde setzte The Crew den Traditionellen Schlusspunkt auf der Hauptbühne
für diesen Abend. Aber die Nacht war noch lang. Langsam zog der Publikumstross
von Bierstand zu Bierstand auf den Vorplatz des Geländes. Hier war
das Kino schon eröffnet und es flimmerten die letzten zehn Jahre
TOY RUN auf Video festgehalten an uns noch mal vorbei. Dies sorgte für
so manchen Lacher, wenn man feststellte wie die zeit einen so verändert.
Gegen 3.30 Uhr war es dann fürs erste vorbei und es kehrte ruhe ein
bis am Sonntag der Kindersturm losbrechen sollte.
Am Sonntag Morgen begrüßte uns nicht nur Pfarrer Bernd Schade
von Christ und Motorrad mit seiner Band, sondern auch die Sonne mit warmen
Temperaturen. So begann wieder ein toller tag ruhig und gelassen mit einem
Bikergottesdienst. Dem schloss sich nahtlos die Gruppe Hensley mit gutem
altem Hardrock an und so steigerte sich der tag langsam aber stetig in
seiner Stimmung und Dynamik.
Von 10.00 Uhr an war auch unserer Baby-Basar und unsere kleine Toy Run
Ausstellung geöffnet. Ab ca. 12.30 Uhr suchten die vier Bands Dogmatiz,
Zeitzone, Area 51 und Defac2pool ihren Sieger beim finale unseres Rockwettbewerbes.
Nach einigem technischen hin und her gab es nach zwei stunden einen Sieger:
Area 51. Und da alle Bands ja Sieger waren, hatten sie auch so gespielt.
Hatten die Gäste in tolle Stimmung gebracht, die der Sieger dann
noch mal mit einem 15 minütigen Gig konservierte, so das alle bei
bester Laune auf ihre Tombolahauptpreise warteten. Diesmal musste keine
Glückfee gesucht werden, denn es fanden sich genug Kinder vor der
Bühne die diese Aufgabe auch mit viel Lust und spaß erfüllten.
Und so war es dann vielleicht auch kein wunder das den Hauptpreis, u.
A. Ein Wochenende für zwei Personen im 5 Sterne-Hotel an der Ostsee,
ein glückliches 12 jähriges Mädchen gewannt. Deren Oma
ist bestimmt heute noch ganz aus dem Häuschen, so hat sie sich für
ihre Enkelin gefreut. Der Sonntag ist nun mal unser Kindertag und deshalb
tollten sich auf der Kinderwiese viele, viele kleine Buben und Mädels
und genossen ihr kinderfest mit: Piratenhüpfburg, Krabbelburg, Kinderschminken,
Buttonmaschine, Rollerbahn, spielmobil, Pfadfindern, Air-Brush-Stand,
Kettenkarussell, noch 'ner Hüpfburg, Clowns und abschließender
Piraten-Party wobei es noch reichlich Preise und Geschenke für die
kleinen gab. Auf der anderen Seite, auf der Hauptbühne, holten Sich
Papa und Mama noch mal nach der Tombola die volle
Partydröhnung mit der Gruppe Speed ab. Speed verwandelte den Platz
vor der Bühne nochmals in ein Tollhouse und selbst die Toy Run Crew
konnte hier endlich mal entspannt das Tanzbein schwingen. Da sich das
Ende eines erfolgreichen Events näherte.
So gaben alle im Endspurt nochmals ihr Bestes !!!! Gegen 19.30 Uhr endeten
zwei tolle Tage für uns alle.
Der Erlöss des Gesamtgewinn beträgt dank aller Gäste, Bands,
Helfern und Helfeshlefer, Membern, Sponsoren und vielen Unterstützern
in diesem Jahr ca. 8000 € und 40 Kisten Spielzeug. Allen die zu dem
erfolg des TOY RUNS beigetragen haben und ihn zu dem gemacht haben was
er heute ist. An dieser stelle herzlichen Dank !!!!!!
Special thanks to Wolle, Bernward, Schnulli, Air-Brush-Club Berlin, Liebchen,
Mario Seifert, Hotti, Frank, Hanne
Rainer, Masse, Jörg, Betti und Cheevey.
Wir sehen uns im nächster Jahr wieder……
……..See you in toy run heaven on number eleve!






